Treffen mit der Öffentlichkeit: Wege der Forschung (RASGENAS) Tlačiť

Gegendstand des Treffens war die rheumatoide Arthritis und Gäste der Moderatorin Soňa Kuželová waren MUDr. Richard Imrich, PhD., Direktor des Zentrums für Molekulare Medizin der SAV und MUDr. Miroslav Vlček, PhD., fachlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Molekulare Medizin der SAV, beide gleichzeitig am Institut für experimentale Endokrinologie tätig, das sich in Zusammenarbeit mit dem Nationalem Insitut für Rheumatische Krankheiten in Piešťany langfristig mit der Problematik der rheumatischer Erkrankungen befasst.

Der Weg von einer wissenschaftlichen Idee bis zu konkreten Ergebnissen kann ein halbes Jahr, aber auch 5, 10 oder mehr Jahre dauern, je nach dem konkreten Problem. Bei den Arzneimitteln macht es einen Unterschied, ob es um eine neue Mechanismuswirkung geht, weil dieser muss eine umfassende Grundforschung vorausgehen und der Weg ist wirklich lang. Falls es sich hingegen bloß um Benützung bereits bekannter Mechanismen handelt, so ist er wesentlich kürzer. Aber nach der Vorbereitung eines neuen wiksamen Stoffes muss streng getestet werden, was man auch im Hinblick auf Sicherheit nicht wirklich beschleunigen kann.

Die Zusammenarbeit zwischen der Forschung und der klinischen Praxis ist nicht immer einfach. Manchmale haben die Ärzte den Eindruck, dass sich die Wissenschaftler nicht mit einem Problem befassen, das in der Praxis wirklich wichtig ist.

Dr. Vlček ist der Meinung, dass diese Einstellung von dem konkreten Arzt abhängt. Manche verstehen die Bedeutung der Forschung für die Praxis sehr gut, obwohl die Wissenschaftler oft Fragen der Grundforschung klären, die keine sofortige Ergebnisse bringen. „Aus unserer Seite versuchen wir uns auf jene Probleme zu konzentrieren, die wir aus der Literatur und fachlicher Kommunikation aus den Konferenzen kennen. Manchmal widmet sich der Wissenschaftler einem Problem, das auf erste Sicht weniger wichtig zu sein scheint, aber es stellt sich im Nachhinein heraus, dass es von großer Bedeutung ist“.

Die anwesenden Gäste, von denen viele ihr ganzes Leben lang mit dem Rheuma leben müssen, hat auch die Zukunft der Medizin interessiert. Wie wird die ärztliche Behandlung in 30 Jahren ausschauen? Laut Dr. Imrich gehört die Zukunft jedenfalls der molekularen Medizin, die die Krankheit noch vor dem Ausbruch entdecken kann. Zentrum für Molekulare Medizin der SAV beteiligt sich an dem Projekt RASGENAS, das sich genau mit den genetischen Prädispositionen der rheumatoiden Arthritis (RA) beschäftigt. Es wird geschätzt, dass sich die Genetik mit 20 bis 30% an der Entstehung der RA beteiligt. In den letzten Jahren wurden mehrere neue genetische Faktoren bewiesen, deren Änderungen mit dem Risiko der Entstehung der rheumatischen Erkrankung zusammenhängen.

 

Posledná úprava Štvrtok, 01 December 2011 15:36