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Thursday , 30 June 2022
II. internationale Konferenz der Molekular- und Translationalmedizin 2012 Print

Das Gespräch mit MUDr. Richard Imrich, PhD.

Das Gespräch mit MUDr. Richard Imrich, PhD., gesendet in „Západoslovenská televízia“

(Video, 241MB auf slowakisch)

 

Das Gespräch mit Prof. Josef Smolen.

Das Gespräch mit Prof. Josef Smolen, gesendet in „Slovenský rozhlas“

(mp3, 2.5MB auf slowakisch)

 

SAV

Das Molekularmedizinische Zentrum der SAV veranstaltete am 26. Juni 2012 klinisch-wissenschaftliche Konferenz mit Ausrichtung auf den Bereich der Erforschung von rheumatoider Arthritis (www.mtm2012.sav.sk). Die Konferenz war das Ergebnis der bilateralen Zusammenarbeit von slowakischen und österreichischen Spezialisten und vollendet das Projekt „Gene, die das Risiko von rheumatoider Arthritis in der slowakischen und österreichischen Bevölkerung erhöhen“ (RASGENAS) im Rahmen des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Slowakische Republik - Österreich 2007-2013 (www.sk-at.eu).

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Bedeker Zdravia

Das Molekularmedizinische Zentrum der SAV veranstaltete am 26. Juni 2012 eine klinisch-wissenschaftliche Konferenz mit Ausrichtung auf den Bereich der Erforschung von rheumatoider Arthritis. Sie war das Ergebnis der Zusammenarbeit von slowakischen und österreichischen Spezialisten und vollendete das Projekt mit der Bezeichnung „Gene, die das Risiko der rheumatoiden Arthritis erhöhen, bei uns und unseren Nachbarn“ im Rahmen des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der Slowakei und Österreich. Ziel des Projekts Rasgenas, das auch aus den Mitteln der EU finanziert wurde, war die Klärung der genetischen Faktoren, die an der Entstehung und Entwicklung von Autoimmunkrankheiten beteiligt sind.

 

 

TASR

Bratislava, 26. Juni (TASR) - Slowakische Wissenschaftler haben begonnen, bei der Erforschung von Rheuma mit britischen Kollegen zusammenzuarbeiten. Zur Erforschung dieser Krankheit, an der in der Slowakei ca. 50.000 Menschen leiden, trägt so zum Bespiel die Professorin Rose Zamoyska von der Universität in Edinburgh oder Professor Alan Ebringer vom King's College in London bei. Seit dem Jahr 2009 erforschen Experten des Molekularmedizinischen Zentrums der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (MMC SAV) und des Nationalen Instituts für rheumatische Erkrankungen diese Erkrankung gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Medizinischen Universität in Wien im Rahmen des Projekts RASGENAS (Gene, die das Risiko von rheumatoider Arthritis in der slowakischen und österreichischen Bevölkerung erhöhen). Dieses wurde mit der heutigen Konferenz in Bratislava beendet. Nach Aussage des Direktors des MMC SAV, Richard Imrich, ist es während der Dauer des Projekts gelungen, slowakische Rheumatologen zu einer größeren Zusammenarbeit zu mobilisieren. "Das halte ich für einen außerordentlich wertvollen Erfolg", bewertete Imrich dies auf der heutigen Pressekonferenz. Außerdem erstellten die Wissenschaftler eine Datenbank mit fast 1200 Menschen, bei denen sie genetische Marker der Erkrankung analysierten. Das gleiche machen auch die österreichischen Mitarbeiter. "Wenn wir es zusammenstellen, werden wir Muster von mehr als 2000 Menschen haben, das ist bereits sehr repräsentativ. Wir haben ein sehr solides Ausgangsmaterial für die weitere Zusammenarbeit zusammengestellt", ergänzte er.

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Živnostenské noviny

Das Molekularmedizinische Zentrum der SAV veranstaltete Ende Juni eine Konferenz, die auf den Bereich der Erforschung von rheumatoider Arthritis ausgerichtet war. Die Konferenz war das Ergebnis der bilateralen Zusammenarbeit von slowakischen und österreichischen Spezialisten. Ziel des außergewöhnlichen Projekts, das aus den Mitteln der EU finanziert wurde, ist die Beobachtung des Einflusses genetischer Faktoren auf die Aktivierung des Immunsystems–die Suche nach neuen Arten der Behandlung der Krankheit, an der in der Slowakei etwa 50.000 Menschen leiden.

 

TERAZ.SK

Bratislava, 26. Juni (TASR) - Slowakische Wissenschaftler haben begonnen, bei der Erforschung von Rheuma mit britischen Kollegen zusammenzuarbeiten. Zur Erforschung dieser Krankheit, an der in der Slowakei ca. 50.000 Menschen leiden, trägt so zum Bespiel die Professorin Rose Zamoyska von der Universität in Edinburgh oder Professor Alan Ebringer vom King's College in London bei. Seit dem Jahr 2009 erforschen Experten des Molekularmedizinischen Zentrums der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (MMC SAV) und des Nationalen Instituts für rheumatische Erkrankungen diese Erkrankung gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Medizinischen Universität in Wien im Rahmen des Projekts RASGENAS (Gene, die das Risiko von rheumatoider Arthritis in der slowakischen und österreichischen Bevölkerung erhöhen). Dieses wurde mit der heutigen Konferenz in Bratislava beendet. Nach Aussage des Direktors des MMC SAV, Richard Imrich, ist es während der Dauer des Projekts gelungen, slowakische Rheumatologen zu einer größeren Zusammenarbeit zu mobilisieren. "Das halte ich für einen außerordentlich wertvollen Erfolg", bewertete Imrich dies auf der heutigen Pressekonferenz. Außerdem erstellten die Wissenschaftler eine Datenbank mit fast 1200 Menschen, bei denen sie genetische Marker der Erkrankung analysierten. Das gleiche machen auch die österreichischen Mitarbeiter. "Wenn wir es zusammenstellen, werden wir Muster von mehr als 2000 Menschen haben, das ist bereits sehr repräsentativ. Wir haben ein sehr solides Ausgangsmaterial für die weitere Zusammenarbeit zusammengestellt", ergänzte er.

 

Humanita

Das Molekularmedizinische Zentrum der Slowakischen Akademie der Wissenschaften (SAV) veranstaltete am 26. Juni dieses Jahres eine klinisch-wissenschaftliche Konferenz über ein Projekt von slowakischen und österreichischen Spezialisten, das den Namen RASGENAS trägt. Die vollständige Bezeichnung dieses Projekts, das in den Jahren 2009 - 2012 eingeführt wurde, lautet: Gene, die das Risiko von rheumatoider Arthritis in der slowakischen und österreichischen Bevölkerung erhöhen. Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit der Slowakischen Republik und Österreichs für die Jahre 2007-2013 durchgeführt. Das hauptsächliche strategische Ziel des Programms ist der Aufbau einer aktiven Grenzregion, begründet auf Kenntnisökonomie, die attraktiv für soziale und environmentale Aktivitäten ist und die eine wichtige Aufgabe zwischen den europäischen hauptstädtischen Regionen hat. Das wissenschaftliche Ziel des Projekts RASGENAS ist die Beobachtung des Einflusses bekannter genetischer Faktoren auf die Aktivierung des Immunsystems von Patienten mit rheumatoider Arthritis. Ziel der Durchführung des Projekts war die Klärung der genetischen Faktoren, die an der Entstehung und Entwicklung von Autoimmunkrankheiten beteiligt sind. Ein untrennbarer Bestandteil war die Erstellung einer slowakischen Datenbank, die ca. 500 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) gemeinsam mit den klinischen Unterlagen dieser Patienten und etwa die gleiche Anzahl von Kontrollpersonen umfasst. Dank der einzigartigen Vorgehensweise der Wissenschaftler und Ärzte beider Länder wurde eine gemeinsame Datenbank der slowakischen und österreichischen Partner erstellt, die zur Analyse von genetischen, serologischen und klinischen Daten dient. Ein einzigartiges Ergebnis des Projekts ist die Feststellung der Häufigkeit der Gene, die mit dem Risiko von rheumatoider Arthritis verbunden sind. Die Ergebnisse des Projekts können zur gezielten Behandlung von Patienten mit RA sowie auch zur Feststellung des Risikos ihrer Entstehung, aber auch der Entstehung von anderen Autoimmunkrankheiten genutzt werden.

 

Moja psychológia

Bei rheumatoider Arthritis greift das Immunsystem ähnlich wie auch bei anderen Autoimmunerkrankungen Strukturen des eigenen Organismus an, was in ihrem Fall zu einer chronischen Entzündung und allmählichen Zerstörung insbesondere der Gelenke führt. “Es ist nicht vollständig geklärt, was die Erkrankung verursacht, aber die genetische Prädisposition spielt dabei eine bedeutende Rolle”, erklärt Dr. med. Richard Imrich, Direktor des Molekularmedizinischen Zentrums der SAV in Bratislava und fügt hinzu: “Slowakische Wissenschaftler beteiligen sich gemeinsam mit den weltweit besten wissenschaftlichen Teams an der Enthüllung der genetischen Prädisposition und weiterer Mechanismen der Entstehung der Erkrankung. Die Klärung der genetischen Faktoren, die an der Entstehung und Entwicklung von Autoimmunkrankheiten beteiligt sind, könnte eine noch wirksamere Behandlung bringen.“ Die Forschung erfolgt mittels des Projekts RASGENAS, das aus den Mitteln der EU im Rahmen des Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Slowakei – Österreich 2007 – 2013 finanziert wurde. Eine einzigartige Vorgehensweise beim Projekt ist die Erstellung einer gemeinsamen Datenbank der slowakischen und österreichischen Partner, die zur Analyse genetischer, serologischer und klinischer Daten dient, und das Ergebnis ist die Feststellung der Häufigkeit der Gene, die mit dem Risiko der rheumatoiden Arthritis in der österreichischen und slowakischen Bevölkerung verbunden sind. Zukünftig können diese Ergebnisse zur gezielten Behandlung, aber auch zur Feststellung des Risikos von rheumatoider Arthritis oder anderen Autoimmunkrankheiten noch vor ihrer Entstehung genutzt werden. Die Wissenschaftler arbeiten eng mit dem Nationalen Institut für rheumatische Erkrankungen (NÚRCH) in Piešťany, mit der Medizinischen Universität in Wien sowie auch mit Rheumatologen aus der gesamten Slowakei zusammen. Auf der Konferenz, die im Sommer vom MMC SAV veranstaltet wurde, trat auch einer der weltweit vorrangigen Experten, Professor Josef Smolen, M.D. von der bedeutenden Medizinischen Universität in Wien auf. Welche Ergebnisse der Erforschung von rheumatoider Arthritis hält er für wichtig? „Während der letzten Jahrzehnte wurden mehrere neue Behandlungstypen entwickelt, die den Zustand der Patienten verbessern. Der Zugang zu einigen Medikamenten muss in Österreich und in der Slowakei nicht gleich sein. Deshalb sehen wir in unserer Zusammenarbeit einen gewissen evolutionären Aspekt und die Aussicht auf eine Änderung zum Besseren. Sehr wichtig ist auch die Frage der frühen Erkennung der Erkrankung und der frühen Entsendung zu einem Experten. Ich erlaube mir, zu behaupten, dass auch mit Hilfe des Projekts RASGENAS in zehn Jahren bei allen Patienten eine niedrige Aktivität oder Remission der Erkrankung erreicht wird. Im Bereich der Forschung ist es die Entdeckung neuer Autoantikörper zur frühen Aufspürung von rheumatoider Arthritis und ein neues System der Bewertung der Aktivität der Erkrankung. Die Zusammenarbeit mit der Slowakei ist sehr bedeutend, und sie beteiligt sich an der Erstellung von Empfehlungen bei der Diagnostik und Behandlung der Erkrankung in globalem Maßstab.“

 

Zdravotnícke noviny

Ein einzigartiges Ergebnis des Projekts RASGENAS ist die Feststellung der Häufigkeit von Genen, die mit dem Risiko von rheumatoider Arthritis (RA) verbunden sind, innerhalb der österreichischen und slowakischen Bevölkerung. Seine Ergebnisse können zur gezielten Behandlung von Patienten mit RA, aber auch bezüglich der Möglichkeit der Feststellung des Risikos ihrer Entstehung oder anderer Autoimmunkrankheiten genutzt werden. Bei der Vollendung des Projekts RASGENAS veranstaltete das Molekularmedizinische Zentrum der SAV eine klinisch-wissenschaftliche Konferenz, auf der die Ergebnisse präsentiert wurden, die während des Verlaufs des Projekts gewonnen wurden. Auf der Konferenz trat einer der weltweit vorrangigen Experten, Prof. Josef Smolen, M.D. von der bedeutenden Medizinischen Universität in Wien auf. Mit einer Präsentation trat auch Prof. Dr. Rose Zamoyska, Leiterin der Abteilung für Zellimmunologie an der University of Edinburgh auf.

Last Updated on Thursday, 18 October 2012 15:40